Über die Entscheidung, sich zu entscheiden

Jeden Tag tun wir es, x-Tausende Mal, mindestens. Entscheiden. Links oder rechts, Sekt oder Selters, Kaffee oder Tee, ein Ei oder zwei, Anzug oder Jeans… Eine Entscheidung nach der anderen, eine führt zur nächsten, meist geschieht es blitzschnell, ohne langes Nachdenken.

Entscheidungen fallen dann am leichtesten, wenn die Alternative Vorzüge bietet. Und sie fallen schwer, wenn es (scheinbar) keine guten Alternativen und Optionen gibt. Gerade dann kommt sie ins Spiel: die Angst vor der Angst. Nämlich auf die falsche Entscheidung zu setzen und damit auf negative Konsequenzen zu treffen. Sich nicht zu entscheiden, Dinge „auszusitzen“ ist zwar durchaus eine Option – aber die schlechteste Wahl.

In alten Gewohnheiten verhaftet zu bleiben, in der selbsterwählten Komfortzone zu bleiben, ist zwar bequem, birgt aber das große Risiko, dass man stagniert und schließlich resigniert. Mit schlimmen Folgen für Geist und Seele. Nur wenn Sie sich bewegen, ergeben sich neue Chancen, neue Perspektiven und Visionen. Fehler zu machen, falsche Entscheidungen zu treffen, das gehört einfach zum Leben. Doch wer nach einer Niederlage liegen bleibt, dem ist nur eines sicher: Der baldige Tod. Wichtig ist es, aus falschen Entscheidungen zu lernen, heißt, das eigene Verhalten zu ändern.

Es gibt zahlreiche psychologische Studien, die sich mit den Fragen rund um unsere Entscheidungsfindung auseinandersetzen. Alle kommen zu einem interessanten Schluss: Wer mit Kopf UND Bauch Entscheidungen trifft, fährt am besten.

Die Coaches von BraMeCo treffen täglich auf Menschen, die vor Entscheidungen stehen und die Schwierigkeiten haben, sie zu treffen. Wir helfen, indem wir Wege aufzeigen, Entscheidungen leichter zu fällen.

Nur Mut!

Mutige Menschen sind keineswegs ohne Angst. Es ist nur so, dass sie etwas gefunden haben, was Angst überwiegt und relativiert. Bei Entscheidungen ist es wichtig, Gründe für diese Entscheidung zu finden, die gewichtiger sind, als die Zugeständnisse, die Ihre Ängste Ihnen abverlangen. Genau: es ist die tiefer Bedeutung Ihrer Entscheidung und sobald Sie diese gefunden haben, finden Sie auch den Mut zur Entscheidung. Tipp: Sehen Sie Angst einfach als gewöhnlichen Teil der Herausforderungen an, die Ihre Entscheidung mit sich bringt.

Loslassen!

Neid, Verbitterung, Eifersucht, Rachegelüste – mit solchen Gefühlen und Gedanken erreichen Sie niemals das, was SIE wirklich wollen! Machen Sie sich frei für gute Entscheidungen, belasten Sie weder Ihr Denken noch Ihre Gefühle, kommen Sie mit sich ins Reine, um durchstarten zu können. Diejenigen, die in der Vergangenheit aus Bosheit Unrecht antaten, werden irgendwann an sich selbst scheitern… Sie aber sollten in die andere Richtung sehen – und gehen: nach vorne!

Losgehen!

Das Leben kennt keine Garantien und auch keine echte Sicherheit. Im Leben ist nie etwas wirklich komplett und total „ideal“. Immer passt etwas (noch!) nicht, irgendetwas fehlt (noch!), der Markt ist (noch!) nicht „reif“… Gehen Sie trotzdem los! Jeder Schritt, auch noch so klein, ist ein Schritt nach vorne, also in die richtige Richtung. Informieren Sie sich, und entscheiden Sie sich. Wenn Sie Ihre Entscheidungen und die Resultate dokumentieren, ist es leichter aus Fehlern zu lernen und somit die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu verbessern. Je mehr Schritte Sie tun, desto schneller geht es voran. Wie sagt ein Kollege immer: wer nicht im Lotto spielt, kann auch nicht im Lotto gewinnen…

Es ist dabei auch immer eine gute Idee, einen „Plan B“ zu haben. Nur den A-Plan zu haben bedeutet nämlich auch, dass Sie möglicherweise viel härter an dessen Umsetzung arbeiten, als geplant und dass Sie sich damit selbst überfordern – es gibt ja keine Rückfallposition. Sollte Plan A also wider Erwarten total scheitern – was sehr selten der Fall ist – dann können Sie mit einem Plan B vorsorgen, dass Sie auch dann einen gangbaren Ausweg haben. Das ist gut zu wissen, denn es beruhigt ungemein!

„Ja!“ sagen

Sagen Sie: „Ja, das mache ich jetzt“! Ganz bewusst. Sie werden sehen, dass sich sofort Ihre Perspektive ändert. Scheinbar Unüberwindbares wird plötzlich zu einer Frage Ihres Einsatzes, Ehrgeizes, Wissens und der Zeit. Sagen Sie nicht: „Ich probiert das jetzt halt mal…“ Unverbindlichkeit hilft nie wirklich weiter. Nehmen Sie sich selbst so beim Wort, wie Sie es sich von anderen oft wünschen. Ja, die Veränderungen, die Ihnen bevorstehen, können schmerzhaft sein. Aber es ist weit weniger schmerzhaft, als über etwas nachzudenken, was niemals sein wird.

In jedem Leben gibt es unglaubliche Chancen. Und trotzdem halten uns manchmal die Gedanken an das Risiko zurück, diese Chancen auch zu ergreifen. Haben Sie den Gedanken, sich nicht bewegen zu wollen? Dann sollten Sie es jetzt erst recht tun! Denn nur dann werden Sie neue Routinen entwickeln, nur dann werden Sie sich neue Perspektiven schaffen und Ihre neuen Träume auch (er-)leben!

Ihr BraMeCo-Team